Beschleunigungssensor DIS bis zu 3 Achsen

Beschleunigungssensor bis zu 3 Achsen auf Basis der MEMS-Technologie.

Spezifikation

Messbereich:±0,26 bis ±18 g (1 g = 9,81 m/s²)
Genauigkeit:overall 0,15 g typ.
Versorgung:6 - 30 VDC
Ausgangssignal:0,5 - 4,5 V oder 4 - 20 mA oder CANopen (Safety)
Schutzart:IP67, IP68 oder IP69K
Temperaturbereich:-40 .. +80 °C
Abmessung:40 x 40 x 25 mm
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Produktbeschreibung:

Die QG-Reihe mit den Beschleunigungssensoren vor DIS Sensors misst die Beschleunigung auf ein, zwei oder drei Achsen. Diese Produkte basieren auf der robusten MEMS-Technologie, bei der in einem mikromechanischen Sensorchip Kapazitätsunterschiede in analoge Spannung umgesetzt werden. Diese analoge Spannung ist proportional zur Beschleunigung, welcher der Sensor ausgesetzt wird. Das modulare Konzept ermöglicht es, die Sensoren einfach an spezifische Wünsche anzupassen. Abgesehen von mit Kunststoffgehäuse ist der Sensor auch mit einem Edelstahlgehäuse erhältlich. Da diese Beschleunigungssensoren eine höhere Bandbreite haben als Neigungssensoren, können sie die G-Kräfte schnellerer Bewegungen genau messen.

Vorteile des Sensors:

  • robuste MEMS-Technologie
  • DIS-Beschleunigungssensoren haben eine höhere Bandbreite als Neigungssensoren
  • genaue Positionsbestimmung
  • breites Anwendungsgebiet
  • kompakte Größe, einfache Montage, Elektronik vollständig vergossen
  • berührungslose Messmethode
  • Kundenspezifikationen möglich
  • robustes Kunststoffgehäuse, Aluminium- oder Edelstahlgehäuse 
  • IP 67

Typische Anwendungen:

Beschleunigungs- und Vibrationsmessung, aktive Schwingungsdämpfung, Transportüberwachung bei landwirtschaftlichen Maschinen, Windrädern, Containern, Windkraftanlagen und Landmaschinen

Die Beschleunigungsaufnehmer der QG40N–Reihe von DIS Sensors lassen sich durch Fabrikprogrammierung in vielen denkbaren Anwendungen einsetzen. Zwei unabhängige Schaltkreise in einem Gehäuse bieten große Freiheit bei Design und Einsatz.

Zudem können diese Sensoren, mit Ausnahme der omnidirektionalen Versionen, mittels eines Konfigurators noch nach Auslieferung parametrisiert werden, um sie auf die Einsatzbedingungen besser abstimmen zu können.

Die QG40N Sensoren liefern standardmäßig ein analoges Ausgangssignal (0,5V-4,5V oder 4-20mA) welches linear verläuft. Auch andere Schnittstellen wie z.B. SPI sind möglich.

Alle Beschleunigungs-/Neigungssensoren stehen auch als Schaltervariante mit PNP- oder NPN - Schaltausgang zur Verfügung. Je nach Programmierung kann die Schaltgrenze separat für jede Achse oder auch omnidirektional für die XY-Ebene ausgegeben werden. Im letzteren Fall besteht dann zusätzlich die Möglichkeit für z.B. einen Frühwarnpegel.

Die QG40N Sensoren und Schalter können vom Kunden Nulljustiert werden. Der Winkelbereich, in dem die Nullsetzung erfolgen kann, beläuft sich auf +/- 5° als Standard. Dieser Bereich kann bei Bedarf erhöht werden.

Die Montage der QG40N Reihe ist sehr einfach. Da es sich um eine berührungslose Messmethode handelt, müssen die Sensoren nicht aufwendig unter Einhaltung gewisser Anbautoleranzen mit dem sich neigenden bzw. drehenden oder schwingenden Bauteil verbunden werden.

Die Beschleunigungschalter und -sensoren QG40N stehen mit Messbereichen bzw. Schaltpunkten zweiachsig mit 1,5, 4, 7 und 16 g und dreiachsig mit 1,5, 4 7, 8 und 16 g zur Verfügung. Wegen der Programmierbarkeit des QG40N kann der Messbereich und die Parameter, wie z.B. die Grenzfrequenz des integrierten Tiefpasses erster Ordnung und die Verzögerung für die Ausgabe des Signals (Delay), in bestimmten Grenzen beliebig verändert werden. Durch die Veränderung der Grenzfrequenz und des Delays können störende Einflüsse wie Vibrationen oder Erschütterungen herausgefiltert werden, damit es z.B. bei den Schaltern nicht zu ungewollten Schaltsignalen kommt. Zusätzlich kann ein Rauschfilter, der über neun Stufen verfügt, eingeschaltet werden. Die standardmäßige Bandbreite beträgt bei diesen Sensoren 50 Hz.

 

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Ihr Ansprechpartner

Ansprechpartner: Henning Lukat | Leue Sensorics

Henning Lukat

Vertrieb / Projektbetreuung

Tel.: 05149 30499-16

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Neigungssensoren

Inklinometer oder Neigungssensoren werden eingesetzt, wenn eine genaue Positionsbestimmung und/oder konstante Überwachung des Winkels in Bezug auf die Schwerkraft erforderlich ist. Ein Neigungssensor misst berührungslos den Winkel in Bezug zur Gravitation der Erde, wobei die imaginäre Linie zum Erdmittelpunkt als Referenz dient.  

Bei der robusten MEMS-Technologie werden in einem mikromechanischen Sensorchip Kapazitätsunterschiede in analoge Spannung umgesetzt.

Neigungssensoren haben ein sehr breites Anwendungsgebiet, da dieser überall montiert werden kann und ein hohes Maß an mechanischer Konzeptionsfreiheit bietet. Der Sensorausgang setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen eine statische (Neigungs-) Komponente und eine dynamische (Beschleunigungs-) Komponente. Der Sensorausgang ist immer eine Kombination dieser zwei Komponenten.

Typische Anwendungsbereiche:
Schiefstandsicherung von Kranen und Hebebühnen, landwirtschaftliche Maschinen, bei der Schifffahrt (Roll- und Stampfmessungen), Nivellierung von Plattformen, Winkelüberwachung von aus mehreren Elementen bestehenden Ausrückarmen wie Betonpumpen und Wägevorrichtungen (in einem Winkel), Solarplatten, Luftfederungssysteme, Bagger- und Bohrgeräten, Schiffs- und Offshoreanlagen

Beschleunigungssensoren

Ein Beschleunigungssensor (Beschleunigungsmesser, Accelerometer, Akzelerometer, B-Messer oder G-Sensor) misst die Beschleunigung auf ein, zwei oder drei Achsen.

Unsere Produkte basieren auf der robusten MEMS-Technologie, bei der in einem mikromechanischen Sensorchip Kapazitätsunterschiede in analoge Spannung umgesetzt werden. Diese analoge Spannung ist proportional zur Beschleunigung, welcher der Sensor ausgesetzt wird.

Typische Anwendungsbereiche
landwirtschaftliche Maschinen, Windräder, Container, Windkraftanlagen, Landmaschinen

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