Drehmomentsensor NCTE Serie 5000

Spezifikation

Messbereich:3.000 Nm bis 50.000 Nm bidirektional
Genauigkeit:Genauigkeitsklasse 0,5
Ausgangssignal:0-5 V (2,5 V = 0 Nm) Optional: Stromausgang 4-20 mA /PWM-Ausgang oder Frequenzausgang 20-100 kHz
Temperaturbereich:-30 .. +85 °C
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Produktbeschreibung:

Mit diesem Drehmomentsensor kann das über die Messwelle übertragene Drehmoment unabhängig von der Drehzahl bidirektional gemessen werden. Der Sensor wird als komplette Einheit mit dazugehörigem Anschlusskabel geliefert.

Im Sensoraufbau ist die signalgebende Welle, die berührungslose Signalaufnahme sowie die analoge Signalaufbereitung integriert, es wird kein externer Verstärker o. ä. benötigt. Aufgrund des magnetischen und damit völlig berührungslosen Messsystems arbeitet der Sensor wartungsfrei über einen weiten Temperaturbereich.

Vorteile des Sensors:

  • Drehmomentsensor mit berührungslosem Messprinzip
  • Messbereich 3.000 Nm bis 50.000 Nm bidirektional
  • Genauigkeitsklasse 0,5
  • Wartungsfreier Betrieb
  • Drehmomentmessung bis 8.000 U/min
  • Integrierte Signalkonditionierung
  • Variable Wellenanbindung
  • Polygonprofil
  • Flansch
  • Kundenspezifisch
  • Optionale Drehwinkelmessung
  • Optionale Ausgangssignale PWM, Strom 4…20 mA
  • Temperaturbereich von -30 °C bis + 85 °C
  • Kompatibel mit NCTE Messsoftware

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Ansprechpartner: Wolfgang Leue | Leue Sensorics

Wolfgang Leue
Dipl.- Ing. (FH)

Geschäftsführung / Projektbetreuung

Tel.: 05149 30499-10

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Drehmomentsensoren

Drehmomentaufnehmer oder Drehmomentsensoren bestimmen über die Formänderung eines Messkörpers das Drehmoment. Hier unterscheidet man zwischen statischen und dynamischen Drehmomentsensoren.

Für die Drehmomentmessung werden unterschiedliche Technologien verwendet. Üblich ist die Erfassung über Dehnmessstreifen, Messungen nach dem piezoelektrischen, dem magnetoelastischen, magnetostriktiven, der optischen Messmethode und Aufnehmern mit SAW-Verfahren.

Magnetostriktive Drehmomentsensoren / Drehmomentaufnehmer

Bei der Messung von Drehmomenten und Kräften nach dem physikalischen Prinzip der Magnetostriktion ändert sich die Länge eines Körpers unter dem Einfluss eines äußeren Magnetfeldes.

Inverse Magnetostriktion

Beim inversen magnetostriktiven Effekt wirkt eine Kraft auf ein magnetisch codiertes Bauteil ein und ändert somit das Magnetfeld. Diese Magnetfeldänderungen erfassen die Sensoren und ermöglichen damit die hochpräzise Bestimmung der wirkenden Kräfte in Echtzeit.

Bei der inversen Magnetostriktion wird das Drehmoment vollkommen berührungslos – ohne Dehnmessstreifen – und wartungsfrei erfasst.

Um hochgenaue Messungen auch unter dem Einfluss externer Magnetfelder wie EMV-Störungen oder mechanischer Störgrößen wie Biegung oder Taumeln zu erreichen, werden mindestens zwei Magnetfelder in gegenläufiger Richtung erzeugt.

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