Drehmomentsensor NCTE Serie 2000

Spezifikation

Messbereich:2,5 bis 500 Nm, bidirektional
Genauigkeit:<±1 %
Versorgung:9-12 V DC
Ausgangssignal:0-5 V (2,5 V = 0 Nm)
Schutzart:IP50
Temperaturbereich:-30 .. +85 °C
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Produktbeschreibung:

Die Serie 2000 ist ein kostengünstiger und wartungsfreier Drehmomentaufnehmer. Durch die Robustheit der Messwelle ist er besonders für End-of-Line-Prüfungen und den Einsatz unter rauen Umgebungsbedingungen geeignet.

Mit diesem Drehmomentsensor kann das an der Messwelle wirksame Drehmoment sowohl bei Stillstand als auch bei Rotation bidirektional mit einer Bandbreite von 1 kHz gemessen werden. Der Sensor wird als komplette Einheit mit dazugehörigem Anschlusskabel und Passfedern geliefert. Im Sensorgehäuse ist die signalgebende Welle, die berührungslose Signalaufnahme sowie die analoge Signalaufbereitung integriert. Die Messwelle ist der ideale Aufnehmer für Drehmomente im Bereich Produktion und Automatisierung.

Vorteile des Sensors:

  • Elektronik & Sekundärsensor in einem Gehäuse
  • Drehmomentmessung bis 5.000 U/min
  • wartungsfreier Einsatz
  • ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis
  • hohe zulässige dynamische Belastungen
  • hohe zulässige Querkraft und Biegemomente
  • Integrierte Signalkonditionierung
  • Frequenzbereich, -3 dB Punkt
  • Bessel Charakteristik: 1.000 Hz
  • Spannungsversorgung: 9-12 V DC
  • maximale Stromaufnahme: 10 mA

Typische Anwendung: Produktion und Automatisierung

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Ansprechpartner: Wolfgang Leue | Leue Sensorics

Wolfgang Leue
Dipl.- Ing. (FH)

Geschäftsführung / Projektbetreuung

Tel.: 05149 30499-10

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Drehmomentsensoren

Drehmomentaufnehmer oder Drehmomentsensoren bestimmen über die Formänderung eines Messkörpers das Drehmoment. Hier unterscheidet man zwischen statischen und dynamischen Drehmomentsensoren.

Für die Drehmomentmessung werden unterschiedliche Technologien verwendet. Üblich ist die Erfassung über Dehnmessstreifen, Messungen nach dem piezoelektrischen, dem magnetoelastischen, magnetostriktiven, der optischen Messmethode und Aufnehmern mit SAW-Verfahren.

Magnetostriktive Drehmomentsensoren / Drehmomentaufnehmer

Bei der Messung von Drehmomenten und Kräften nach dem physikalischen Prinzip der Magnetostriktion ändert sich die Länge eines Körpers unter dem Einfluss eines äußeren Magnetfeldes.

Inverse Magnetostriktion

Beim inversen magnetostriktiven Effekt wirkt eine Kraft auf ein magnetisch codiertes Bauteil ein und ändert somit das Magnetfeld. Diese Magnetfeldänderungen erfassen die Sensoren und ermöglichen damit die hochpräzise Bestimmung der wirkenden Kräfte in Echtzeit.

Bei der inversen Magnetostriktion wird das Drehmoment vollkommen berührungslos – ohne Dehnmessstreifen – und wartungsfrei erfasst.

Um hochgenaue Messungen auch unter dem Einfluss externer Magnetfelder wie EMV-Störungen oder mechanischer Störgrößen wie Biegung oder Taumeln zu erreichen, werden mindestens zwei Magnetfelder in gegenläufiger Richtung erzeugt.

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