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Wolfgang Leue
Dipl.- Ing. (FH)

Geschäftsführung / Projektbetreuung

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Drehmomentsensoren

Drehmomentaufnehmer oder Drehmomentsensoren bestimmen über die Formänderung eines Messkörpers das Drehmoment. Hier unterscheidet man zwischen statischen und dynamischen Drehmomentsensoren.

Für die Drehmomentmessung werden unterschiedliche Technologien verwendet. Üblich ist die Erfassung über Dehnmessstreifen, Messungen nach dem piezoelektrischen, dem magnetoelastischen, magnetostriktiven, der optischen Messmethode und Aufnehmern mit SAW-Verfahren.

Magnetostriktive Drehmomentsensoren / Drehmomentaufnehmer

Bei der Messung von Drehmomenten und Kräften nach dem physikalischen Prinzip der Magnetostriktion ändert sich die Länge eines Körpers unter dem Einfluss eines äußeren Magnetfeldes.

Inverse Magnetostriktion

Beim inversen magnetostriktiven Effekt wirkt eine Kraft auf ein magnetisch codiertes Bauteil ein und ändert somit das Magnetfeld. Diese Magnetfeldänderungen erfassen die Sensoren und ermöglichen damit die hochpräzise Bestimmung der wirkenden Kräfte in Echtzeit.

Bei der inversen Magnetostriktion wird das Drehmoment vollkommen berührungslos – ohne Dehnmessstreifen – und wartungsfrei erfasst.

Um hochgenaue Messungen auch unter dem Einfluss externer Magnetfelder wie EMV-Störungen oder mechanischer Störgrößen wie Biegung oder Taumeln zu erreichen, werden mindestens zwei Magnetfelder in gegenläufiger Richtung erzeugt.

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