Funkfernsteuerung Hatox RACcon proportional

Spezifikation

Funktechnik:bidirektional, mit listen before talk Technologie und automatischem Frequenzmanagement
Versorgung:Bei Akkus mit 2700 mAh bis zu 40 Stunden Dauerbetrieb möglich (ohne Backlight)
Display:128 × 64 dots mit Backlight
Bedienelemente:einachsig oder zweiachsig auf Halleffektbasis
Abmessung:21,5 × 8,5 × 5,0 cm ( L × B × H)
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Produktbeschreibung:

Der Handheld Raccon ist ein flexibles Handbediengerät, mit optionaler Ladeschale. Auf dem großen Grafikdisplay lassen sich kundenspezifische Infomationen darstellen. Die Folientastatur kann durch eine Oberlage individuell beschriftet werden.

Version mit bis zu zwei 2-achs Joysticks und einem Notaus.

  • Kundenspezifische Bestückung von Joysticks, Schaltern und Display möglich
  • Grafik-Display 128 × 64 dots mit Backlight zur Darstellung HATOX-spezifischer Daten (Signalstärke, Akkuzustand, Frequenzanzeige, etc.) und über CAN-Bus rückgemeldete Daten'
  • Standard-AA-Batterien oder Akkus verwendbar
  • Bei Akkus mit 2700 mAh bis zu 40 Stunden Dauerbetrieb möglich (ohne Backlight)
  •  »Listen before talk«-Technologie mit automatischem Frequenzmanagement zur Erhöhung der Betriebssicherheit oder Frequency-Hopping für USA und Kanada
  • Mehrere Systeme können gleichzeitig betrieben werden, ohne sich gegenseitig zu stören.

 

Ladetechnik:
Mit der optionalen Ladetechnik und Halterung mit Ladekontakten eignet sich dieses System ideal für den Einsatz im Führerhaus von mobilen Arbeitsmaschinen, Landmaschinen und LKWs.

Grafikdisplay:
Auf dem beleuchteten Grafikdisplay lassen sich neben den Hatox-spezifischen Informationen wie Akkuladestand, Funkempfangsstärke und Funkkanal auch kundenspezifische Informationen darstellen. Diese können einfach als CAN-Bus Telegramm an die Funkeinheit übertragen werden.

Individuelle Folie und Bestückung:
Eine weitere Besonderheit dieser industriellen Funkfernbedienung ist die individualisierbare Folie. Somit kann die Funkfernsteuerung entsprechend Ihrem CI gestaltet und auch mit Ihrem Logo versehen werden.
Eine breite Auswahl an Tastaturen bietet eine optimale Bestückung der Bedienelemente nach Ihren Anforderungen. Es sind sogar beleuchtete Tasten realisierbar.
Bei der Variante Raccon proportional lassen sich neben einfachen Folientasten auch einachsige und zweiachsige Joysticks bestücken.

Funktionale Sicherheit:
In Verbindung mit dem CAN-TRX von Hatox ist auch der Einsatz eines sicheren Stopp-Tasters nach ISO 13849 bis Performancelevel PLd möglich. Somit ist ein industrieller Einsatz in der industriellen Automation genauso möglich wie die Verwendung in mobilhydraulischen Anwendungen.

Akkutechnik AA:
Als besonders kundenfreundlich wird auch die einfache Verwendung von AA-Akkus angenommen. Somit ist eine Verfügbarkeit durch schnellen Austausch z.B. gegen Standard-Batterien gegeben.

Tragesystem:
Für die Funkfernsteuerung Raccon ist auch ein Gürteltragesystem erhältlich, das ein Bedienen ermöglicht, ohne die Fernbedienung versehentlich fallen zu lassen. Zum Einlegen in die Ladeschale lässt sich dieses einfach herausclipsen.

Funktechnik:
die bidirektionale Funktechnik mit unterschiedlichen Frequenzen, je nach Einsatzland ermöglicht sowohl Rückmeldungen, als auch Qualitätsprüfungen der Funkstrecke.

Reichweite:
Die hohe Reichweite dieser Funkfernbedienung von mehr als 1 km im Freifeld ermöglicht eine hohe Bewegungsfreiheit und Bediensicherheit auch in schwieriger Umgebung.

CAN-Bus:
Der CAN-TRX Transceiver von Hatox ist als Empfänger ein sehr kompaktes CAN-Bus System, dass auch CANopen Funktionalität bietet. Die funktionale Sicherheit wird über einen separaten Stoppkreis mit sicheren CMOS-Bausteinen realisiert.

Signalausgänge:
Neben CAN-Bus können auch digitale und proportionale Signalausgänge genutzt werden. Im CAN-TRX sind auf Bedarf bis zu 6 Ausgänge (davon 2 für Stoppkreis verwendet) verfügbar und durch die CAN-OU-Einheiten sind diese erweiterbar.

Multiuser-Betrieb:
Durch eine besondere Adressvergabe ist es möglich unterschiedliche Empfänger mit einem Handsender anzusteuern oder umgekehrt auch unterschiedliche Handsender mit einem Empfänger zu verbinden. Mittels Adressmanagement lassen sich hierzu verschiedene Funktionen hinterlegen. Dies wird z.B. beim Einsatz von fahrerlosen Transportsystemen interessant, wenn im Servicefall mehrere Geräte nacheinander verfahren werden müssen, kann in der Fernbedienung das jeweilige Gerät ausgewählt werden und entsprechend verfahren werden.

Menü-Einstellungen:
Im Service-Menü lassen sich durch den Bediener oder Betreiber verschiedene Parameter einstellen, sodass z.B. im gesicherten Menübereich auch die Adresse bei einem Austausch angepasst werden kann. Dies steigert die Nutzerfreundlichkeit und erweitert die Individualisierbarkeit den Systems.

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Ihr Ansprechpartner

Ansprechpartner: Benjamin Dörge | Leue Sensorics

Benjamin Dörge
Dipl.- Ing. (FH)

Geschäftsführung / Projektbetreuung

Tel.: 05149 30499-12

Telefon: 05149 30499-12

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Funkfernsteuerungen

Industrielle Funkfernsteuerungen (Radio Remotecontrol oder RC) steuern verschiedenste technische Geräte, Krane oder Maschinen mit  Funksignalen kabellos aus der Ferne.

Zur Erhöhung der Arbeitssicherheit sind bei gefährlichen Anwendungen die Verwendung von z.B. Totmanneinrichtungen Pflicht. Um eine unbeabsichtigte Bewegung eines sicherheitsrelevanten Bauteils/ Schwenkarm/ Krans zu verhindern muss der Bediener den Totmannschalter vor dem eigentlichen Funk-Befehls betätigen. Ohne diese Freigabe reagiert der Schalter nicht und es werden keine Befehle vom Funksender an den Funkempfänger übertragen.

Die Fernsteuerung kann mit verschiedenen Schaltern und Joysticks je nach Anwendungsbedarf bestückt werden. Je nach Einsatzbereich kann ein Funkpult oder ein Handheld (Handfunkgerät) verwendet werden.

Die “Listen before talk”- Technologie mit automatischem Frequenzmanagment AFM erhöht die Betriebssicherheit des Gesamtsystems. Mehrere Systeme können gleichzeitig betrieben werden, ohne sich gegenseitig  zu stören. Die Anzahl der Systeme ist abhängig von der verfügbaren Gesamtbandbreite.
Bei Einschalten des Systems geht das Bedienpult (als Mastereinheit) in einen SCAN-Lauf, um den bestmöglichen Kanal zu ermitteln. Es wird auch  darauf geachtet, dass der augewählte Kanal soweit wie möglich von benutzten Nachbarkanälen entfernt ist. Der stationäre Transceiver (als Slaveeinheit) befindet sich die gesamte Zeit in einem SCAN-Lauf auf der Suche nach der Mastereinheit.

Sobald die Mastereinheit den bestmöglichen Kanal ausgewählt hat, fängt diese an zyklisch zu senden und zu empfangen. Antwortet innerhalb einer gewissen Zeit der Slave nicht, begibt sich die Mastereinheit in einen erneuten SCAN-Mode,  um einen anderen guten Frequenzkanal zu finden. Sobald der Slave antwortet, befindet sich die Anlage in einemstabilen Sende-/Empfangszustand. Im Falle zu stark auftretender Störungen während des Betriebs, geht die Mastereinheit in einen neuen SCAN-Mode.

Typische Anwendungsbereiche für die Industrie sind die  Mobilhydraulik, Automotive, Industrie, Agrartechnik und Logistik.

 

Frequenzbänder:

434 MHz / ISM-Band Europa:

Dieses Band ist trotz seiner weiten Verbreitung und Nutzung HF-technisch eines der besten in

Bezug auf Reichweite, Reflektionsverhalten, etc. Speziell für Anwendungen geeignet, bei der keine hohe Baudrate, aber sehr gutes Reichweiteverhalten erforderlich ist.

868 MHz / ISM-Band Europa :

Dieses Band ist vergleichbar mit dem 434 MHz mit leichten Reichweite einbußen. Leider stehen hier wesentlich weniger Frequenzen zur Verfügung.

900 MHz / ISM-Band USA:

Dieses Frequenzband hat hervorragende Eigenschaften, wenn man ein “Frequenz-Hopping”-Verfahren verwendet. In diesem Falle können auch wesentlich höhere Ausgangsleistungen benutzt werden. Leider ist dieses Band in Europa nicht erlaubt.

Frequenzhopper dürfen in Europa nur im 2,4 GHz-Bereich genutzt werden, der aber aufgrund der hohen Frequenz andere wesentliche Nachteile zum Beispiel in Bezug auf die Reichweite zeigt.

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